Über The Political Carnival
The Political Carnival erklärt US-Politik: wie der Staat funktioniert, wie Wahlen gewonnen werden, wofür die Parteien stehen und wie die Medien darüber berichten. Jede Erklärung ist überparteilich, mit Quellen belegt und so geschrieben, dass Schüler, Lehrkräfte und neugierige Erwachsene etwas davon haben. Und ja, ein Witz ist ab und zu auch dabei.
Die Geschichte dieser Domain
Von 2009 bis 2018 lief unter dieser Domain ein anderer Blog. Die heutige Seite hat mit ihm nichts zu tun: Sie setzt ihn nicht fort, spricht nicht für seine früheren Autoren und hat keinen seiner Beiträge erneut veröffentlicht. Seit 2026 hat die Domain einen neuen Betreiber. Wo eine alte Adresse noch verlinkt ist, findest du heute eine neue, belegte Erklärung zum selben Thema oder wirst zum passenden Thema weitergeleitet.
Was wir heute machen
- Erklären statt Wahlkampf. Wir beschreiben jede Seite so, dass ihre eigenen Anhänger sich wiedererkennen.
- Antwort zuerst. Jede Erklärung beginnt mit der kurzen Antwort, danach folgen die Details.
- Quellen offenlegen. Jede Tatsachenbehauptung ist mit einer Primärquelle belegt.
- Der Jahrmarkt bleibt. Der Humor zielt auf das System, nie auf Wählerinnen und Wähler.
Wer hier schreibt

William Rosendahl wurde 1959 in Landshut geboren und wuchs als ältestes von drei Kindern in einer Familie auf, in der am Abendbrottisch selten über etwas anderes als das Weltgeschehen gesprochen wurde. Sein Vater, ein Gymnasiallehrer für Geschichte und Sozialkunde, nahm ihn schon als Jugendlichen zu Bürgerversammlungen und Wahlkampfveranstaltungen mit.
Nach dem Abitur studierte er Politikwissenschaft und Neuere Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ein Auslandssemester in Washington, D.C. weckte sein Interesse an transatlantischen Beziehungen und an der Frage, wie unterschiedlich politische Kulturen funktionieren. Seine Magisterarbeit schrieb er über die Rolle regionaler Identität in der europäischen Integration, ein Thema, das ihn als überzeugten Bayern und ebenso überzeugten Europäer bis heute begleitet.
Nach dem Studium volontierte er bei einer Regionalzeitung in Niederbayern und berichtete einige Jahre über Kommunal- und Landespolitik. Den Fall der Berliner Mauer 1989 erlebte er als junger Redakteur in der Lokalredaktion, ein Moment, den er bis heute als Auslöser für seinen Blick über Bayern hinaus bezeichnet. Anfang der 2000er-Jahre machte er sich als freier Autor selbstständig und richtete seinen Blick zunehmend auf internationale Themen. Seitdem schreibt er seit über zwei Jahrzehnten über Wahlen, Machtverschiebungen und Konflikte rund um den Globus, von der Europäischen Union über die USA bis nach Südostasien und Lateinamerika. Besonders bekannt ist er für seine Fähigkeit, komplexe geopolitische Zusammenhänge verständlich zu erklären, ohne sie zu vereinfachen.
Rosendahl versteht sich nicht als Parteigänger, sondern als kritischer Beobachter. Ihn interessiert weniger die tägliche Schlagzeile als die Frage, welche langfristigen Entwicklungen dahinterstehen. Für seine Recherchen reist er regelmäßig, spricht mit Abgeordneten, Wissenschaftlern und vor allem mit ganz normalen Bürgern, deren Perspektive ihm oft aufschlussreicher erscheint als jede Pressekonferenz.
Heute lebt William Rosendahl mit seiner Frau Claudia in einem alten Bauernhaus in der Nähe von Rosenheim. Die beiden haben zwei erwachsene Kinder. Wenn er nicht am Schreibtisch sitzt, findet man ihn beim Wandern in den Chiemgauer Alpen, in seiner umfangreichen Bibliothek mit politischen Biografien oder am Stammtisch im Dorfwirtshaus, wo er nach eigener Aussage mehr über Politik lernt als in so mancher Talkshow.
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